Ob bei einer umfangreichen Hausrenovierung, einer Entrümpelung des Dachbodens oder auf einer großen Baustelle – überall dort, wo große Mengen an Abfall anfallen, ist eine fachgerechte Entsorgung unerlässlich.
Ein professioneller Container Verleih bietet hier die passende Lösung, um Schutt, Grünschnitt oder Sperrmüll sicher und gesetzeskonform abzutransportieren.
Doch wer zum ersten Mal vor der Aufgabe steht, einen Abfallbehälter zu mieten, sieht sich oft mit einer Vielzahl von Optionen und rechtlichen Fallstricken konfrontiert.
Die Wahl des richtigen Partners und des passenden Behälters spart nicht nur Geld, sondern verhindert auch unnötigen Stress mit Behörden oder Entsorgungsbetrieben.
1. Die Bestimmung der richtigen Containergröße
Einer der häufigsten Fehler bei der Beauftragung von einem container verleih ist die Unterschätzung des Abfallvolumens. Container werden meist in Größen von 3 bis 40 Kubikmetern angeboten.
Während ein kleiner 5-Kubikmeter-Container für ein Badezimmer-Update oft ausreicht, benötigen Haushaltsauflösungen meist deutlich mehr Platz. Da eine zweite Anfahrt teurer ist als ein einmalig größerer Behälter, empfiehlt es sich, im Zweifel die nächstgrößere Variante zu wählen.
Bedenken Sie auch, dass Container aus Sicherheitsgründen nur bis zur Oberkante befüllt werden dürfen, da der Inhalt sonst beim Transport verrutschen könnte.
2. Genaue Trennung der Abfallarten
Die Kosten für die Entsorgung hängen massiv davon ab, was Sie in den Container werfen. Ein seriöser Container Verleih unterscheidet strikt zwischen Fraktionen wie Bauschutt, Erdaushub, Mischabfall oder gefährlichen Stoffen wie Asbest und behandeltem Holz.
Mischabfall ist in der Regel am teuersten, da er im Nachgang aufwendig sortiert werden muss. Achten Sie streng darauf, keine Sonderabfälle wie Farben, Batterien oder Elektrogeräte unter den normalen Müll zu mischen.
Fehlbefüllungen führen oft zu hohen Nachzahlungen, da der gesamte Inhalt dann als teurer Sondermüll deklariert werden muss.
3. Standortwahl und Untergrundbeschaffenheit
Bevor der Lkw anrollt, muss geklärt sein, wo der Behälter stehen soll. Ein voller Container wiegt mehrere Tonnen, weshalb der Untergrund fest und eben sein muss. Rasenflächen oder einfacher Pflasterbelag können unter dem Gewicht nachgeben oder beschädigt werden.
Zudem benötigt das Lieferfahrzeug ausreichend Platz zum Rangieren und Absetzen. Ein erfahrener Container Verleih berät Sie vorab über die notwendige Durchfahrtshöhe und -breite.
Denken Sie auch daran, empfindliche Böden gegebenenfalls mit stabilen Holzbohlen zu schützen, um Kratzer oder Absackungen zu vermeiden.
4. Rechtliche Genehmigungen für öffentlichen Raum
Soll der Container nicht auf dem eigenen Grundstück, sondern auf dem Bürgersteig oder am Straßenrand stehen, benötigen Sie in fast allen Kommunen eine Stellgenehmigung. Diese muss rechtzeitig beim Ordnungsamt oder der Straßenverkehrsbehörde beantragt werden.
Oft übernimmt ein guter Container Verleih diesen bürokratischen Schritt gegen eine Gebühr für Sie. Ohne offizielle Erlaubnis drohen empfindliche Bußgelder.
Zudem muss der Container im öffentlichen Raum meist durch Warnbaken oder Reflektoren abgesichert werden, um die Verkehrssicherheit bei Dunkelheit zu gewährleisten.
5. Transparenz der Preisstruktur
Ein günstiger Basispreis ist verlockend, doch die Endabrechnung kann Überraschungen bereithalten. Prüfen Sie, ob im Angebot An- und Abfahrt, die Miete für die Standzeit und die tatsächlichen Deponiegebühren enthalten sind.
Manche Anbieter rechnen nach Gewicht ab, andere bieten Pauschalpreise für bestimmte Volumina an. Ein transparenter Dienstleister wird Ihnen genau erklären, wie sich die Kosten zusammensetzen und welche Gebühren bei einer Überschreitung der Mietdauer anfallen.
Vergleichen Sie Angebote immer auf Basis des Gesamtpakets und nicht nur anhand der reinen Bereitstellungsgebühr.
